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Home Produktverantwortung Stoffzulassung

Stoffzulassung

Wir möchten sicherstellen, dass unsere Produkte in allen Ländern, in denen wir geschäftlich tätig sind, im Einklang mit den geltenden Gesetzen und Chemikalienvorschriften stehen. Dazu gehören globale Chemikalienvorschriften und lokale Verbrauchergesetze.

Nationale Verzeichnisse
Im Sicherheitsdatenblatt unserer Produkte finden Sie in Abschnitt 15 Angaben darüber, ob diese Produkte im Einklang mit dem globalen Chemikalienverzeichnis sind oder nicht.
 
Die aktuellen Verzeichnisse sind:

  • Australien Inventory of Chemical Substances (AICS)
  • Kanada Domestic Substances List (DSL) und Non-Domestic Substances List (NDSL)
  • China Inventory of Existing Chemical Substances in China (IECSC)
  • Europa European Inventory of Existing Commercial Chemical Substances
    (EINECS, Altstoffverzeichnis) und European List of Notified Chemical Substances
    (ELINCS, Neustoffverzeichnis)
  • Japan Existing and New Chemical Substances Inventory (ENCS)
    und Industrial Safety and Health Law (ISHL)
  • Südkorea Korean Existing Chemicals Inventory (KECI)
  • Neuseeland Inventory of Chemical Substances (NZIoC)
  • Philippinen Inventory of Chemicals and Chemical Substances (PICCS)
  • USA Inventory (TSCA)

Chemikalienregister 
Wenn Sie wissen möchten, ob unsere Produkte bereits in den nordischen Ländern oder in einem anderen Land registriert sind, wenden Sie sich an uns. Wenn unsere Produkte noch nicht registriert sein sollten, werden wir diese auf Anforderung selbstverständlich registrieren.
 
REACH 
Die europäische Chemikalienverordnung (REACH: Registration, Evaluation and Authorization of Chemicals) trat am 1. Juni 2007 in Kraft. Das Hauptziel der REACH-Verordnung besteht darin, den Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor Risiken, die auf Chemikalien zurückzuführen sind, zu verbessern. Dies erfolgt durch angewandte Prüfprogramme und Risikobeurteilungen zur Mehrzahl der Chemikalien, die in den Ländern der Europäischen Union produziert werden. REACH gilt für Substanzen, die in einer Menge von 1 Tonne oder mehr pro Jahr in der EU produziert oder in die EU importiert werden. Die Verordnung betrifft die Substanzen als solche, in einer Präparation oder einem Artikel, die hergestellt, importiert oder auf den Markt gebracht wurden oder als Zwischenprodukte verwendet werden, sofern diese nicht radioaktiv sind, einer Überprüfung durch den Zoll unterzogen werden müssen oder sofern es sich nicht um nicht isolierte Zwischenprodukte handelt.
Wir unterstützen die Ziele dieser Verordnung in vollem Umfang.
 
Die REACH-Verordnung fügt sich gut in unsere Unterstützung der Responsible Care® Initiativen ein, die von der Chemie-, Farben- und Lackindustrie ins Lebens gerufen wurden. Im Lichte der Umgestaltungen, die wir in den letzten fünf Jahren an unserem Produktsortiment vorgenommen haben, sehen wir REACH nicht als Bedrohung, sondern als Chance.
 
Da nicht für alle Substanzen in unseren Produkten die gleiche Registrierungsfrist gilt, können wir für unser Produktsortiment keine Standardaussagen hinsichtlich REACH treffen. Wenden Sie sich an uns, damit wir Ihnen die relevanten Informationen zur Verfügung stellen können.
 
Link zu Informationen zu REACH von der Europäischen Chemikalienagentur
 
GHS und CLP 
GHS steht für Global Harmonisiertes System und stellt eine UN-Empfehlung hinsichtlich der Kenntlichmachung von Produktsicherheitsinformationen dar mit dem Ziel, die menschliche Gesundheit und die Umwelt besser zu schützen. GHS wurde ursprünglich 2003 veröffentlicht und ist auch als „Purple Book“ bekannt. Die 4. überarbeitete Auflage wurde 2011 veröffentlicht.
 
Die EU bezeichnet ihre Version von GHS auch als CLP-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008: Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien. Dieses Dokument wurde im Amtsblatt der Europäischen Union vom 31. Dezember 2008 veröffentlicht. Es trat am 20. Januar 2009 in Kraft.
Die Frist für die Klassifizierung von Substanzen gemäß den neuen Regeln war der 1. Dezember 2010, mit einer Übergangsperiode bis zum 1. Dezember 2012. Für Gemische gilt die Regelung ab dem 1. Juni 2015. CLP übernimmt nicht alle Gefahrenkategorien von GHS. CLP enthält Gefahrenkategorien, die noch nicht Teil von GHS sind.
 
Was ist die Auswirkung auf die Sicherheitsdatenblätter unserer Produkte?
Es ist nicht möglich, ein GHS-SDB herauszugeben, das weltweit mit allen Regelungen konform ist. Das hat folgende Gründe:

  1. GHS wurde nicht in allen Ländern eingeführt.
  2. Bei der Einführung von GHS muss ein Land nicht das gesamte „Purple Book“ übernehmen (Bausteinprinzip).  Jedes Land kann selbst entscheiden, in welchem Umfang GHS übernommen wird, wie viele Kategorien, Unterkategorien vorhanden sind usw. Daher kann es vorkommen, dass ein und dieselbe Substanz bzw. ein und dasselbe Gemisch in verschiedenen Regionen unterschiedlich klassifiziert und gekennzeichnet wird.
  3. Nationale Gesetze behalten weiterhin ihre Gültigkeit (Expositionsgrenzwerte am Arbeitsplatz, Wassergefährdungsklasse in Deutschland usw.), und das SDB muss die richtigen Informationen für das jeweilige Land enthalten.

Unsere SDB und Kennzeichnungen entsprechen diesen Vorgaben, und die lokalen Formate werden rechtzeitig mit den neuesten Informationen aktualisiert.

Link zu Informationen zu CLP von der Europäischen Chemikalienagentur
 
Eco-Premium-Lösungen
Das Eco-Premium-Lösungsprogramm von AkzoNobel, das den Fokus auf die Entwicklung von Produkten mit einer geringeren Toxizität und verbesserter Energieeffizienz, die Verwendung von natürlichen Ressourcen/Rohstoffen, eine Reduzierung der Emissionen, auf die Landnutzung und Risiken (beispielsweise von Unfällen) legt, ist der logische nächste Schritt im Rahmen der Produktverantwortung. Zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen, wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten.
 
Link zu AkzoNobel
 
Endverbraucherregelungen und Kennzeichnungen
Zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen, wenn Sie wissen möchten, ob unsere Produkte für einen Kontakt mit Nahrungsmitteln oder Trinkwasser geeignet sind, ob sie die Kriterien der allseits bekannten Vorschriften und Öko-Kennzeichnungen erfüllen (französische VOC-Vorschrift, deutsches EMICODE-Zeichen, deutscher Blauer Engel, nordischer Schwan usw.) oder wenn Sie weitere Informationen zu einem beliebigen anderen Thema erhalten möchten.